SVE3-KKS7

Dritte verliert deutlich bei KKS
– gute und schlechte Nachrichten

Zum zweiten Mal in dieser Saison müssen wir auswärts bei KKS antreten. Warum zum Kuckuck können die nicht mal zu uns kommen? Während wir in Erftstadt Parkplätze in Hülle und Fülle haben gibt es bei denen immer die Sorge, wo man legal parken kann. Die gute Nachricht: Wir fanden recht schnell einen Autolagerplatz, auch weil wir uns sehr früh auf den Weg gemacht haben. Die schlechte Nachricht: Mehrere Stammspieler fehlten. Die gute Nachricht: Wir konnten genügend „Ersatzspieler“ verpflichten. Die schlechte Nachricht: Wir haben deutlich verloren. Die gute Nachricht: Wir haben trotzdem den Klassenerhalt sicher.

Nun aber konkreter: Ortwin und Gerd fehlten aus gesundheitlichen Gründen, Jochen war privat verhindert. Dafür sprangen Alexander Berkle und Khalid ein. Und wenn man nun denkt, der „billige Ersatz“ dient nur als Platzhalter, um an den hinteren Brettern nicht mit 0:3 zu verlieren: Großer Irrtum, Freunde, nicht immer nur negativ denken! Beide erkämpften ein remis. Khalid’s  Stellung erschien mir arg verdächtig, aber er fand ein Gegenspiel mit Dauerschach. Anders herum bei Alexander: Im Endspiel mit je einem Turm auf dem Brett hatte er zwei Mehrbauern, in Gedanken hatte ich schon den vollen Punkt notiert. Aber leider kam Alexander vom Gewinnweg ab und nach mehr als vier Stunden reichte man sich die Hand zum Remis. Die anderen Bretter sind schnell erzählt. Oben hatte es Klaus mit einem jugendlichen 1844er zu tun. Diesem gelang ein starker Angriff, Doppelangriff eines Bauern auf der zweiten Reihe. Da gab Klaus auf. Auch Werner Baumgarten versuchte es noch mit einem Remisangebot, das sein Gegner aber ablehnte. Schließlich musste Werner B. aufgeben. Seine erste Niederlage in dieser Saison. Nicht erwähnenswert, dass Werner Friedrich wieder mal eine wunderbare Zeitvermehrung betrieb – das macht er ja immer. Allerdings schwächte er seine Königsstellung erheblich, wonach sein Gegner ein Schachgebot herbeizauberte mit gleichzeitigem Angriff auf Werner’s ungedeckten Turm. Fertig. Blieb Werner Rost’s – also meine - Partie zu erwähnen. Da gab es beiderseits interessante taktische Momente, aber als der Mannschaftskampf entschieden war einigten wir uns auf remis.

Nun stehen wir mit sieben Punkten auf Platz sechs. Brühl und Kalk können uns am letzten Spieltag nicht mehr einholen. Der Klassenerhalt ist gesichert. Und gottseidank nähert sich diese tragische Saison dem Ende …

26.4.2026, Werner Rost

Klaus Jödden, Werner Baumgarten, Werner Rost, Werner Friedrich, Alexander Berkle, Abdul Khalid Baqui

 

SVE 3 remis gegen Brühl 6

Die Dritte kommt gerade so mit einem blauen Auge davon

Einen solchen Spieltag möchte man nicht öfters erleben, dabei schien alles so reibungslos anzulaufen, Mannschaft komplett, bequemes Heimspiel, so hat man es gerne.

Dann der erste Schlag: Kurz vor Ostern bemerkte jemand, dass unser Termin auf den Weißen Sonntag fällt, hoher Feiertag, für profane Spiele kein Raum in der Herberge. Glücklicherweise konnten wir mit unseren Brühler Gegnern vereinbaren, dort zu spielen, vielen Dank dafür auch von dieser Stelle aus - Alles war wieder im Lot.

Dann am Donnerstag die erste Hiobsbotschaft: Ortwin fällt krankheitsbedingt aus! Personell können wir das gerade noch ausgleichen, unsere Spielstärke wird aber dadurch empfindlich geschwächt. Heute Morgen dann aber ein Anruf; Gerhard Perrey ist gestern Abend mit dem Notarzt ins Krankenhaus gekommen, Zustand noch ungewiss.

Zwar gelingt es noch, Gerald Kirste als Ersatz zu mobilisieren, aber der Schock wird dadurch nicht geringer.

Zum Spielverlauf ist zu melden: Gerald konnte ein schnelles Remis erzielen, bald folgten Werner Friedrich und Jochen Haupt, ebenfalls Remis. Werner Baumgarten erkämpfte dann einen schönen Sieg gegen eine zunächst stark spielende, dann aber zusehends nachlassende Gegnerin. Klaus Jödden erreichte eine sehr starke Stellung, leider hatte er aber zu viel Zeit verbraucht und fand daher nicht die siegbringende Fortsetzung, die Partie ging leider verloren.

In der letzten Partie kämpfte Werner Rost in einem anscheinend verlorenen Endspiel um das Remis, es gelang ihm aber, das Material so weit zu reduzieren, dass er am Ende mit einem Turm gegen Läufer und zwei Einzelbauern die Stellung halten konnte – Remis und

Endergebnis im Mannschaftsvergleich 3 : 3.

Zwar hatten wir mit einem Sieg gerechnet, aber nach all den Schwierigkeiten können wir sagen: Mit einem blauen Auge davongekommen.
Vor allem wollen wir hoffen, dass es unserem Schachfreund Gerhard bald wieder bessergehen möge; und dass auch Ortwin wieder fit fürs Brett wird.

12.4.2026, Jochen Haupt

KKS8-SVE3 14:10

Lang, lang ist’s her …

dass die Alte-Herrenmannschaft Kollegen aus unteren Mannschaften rekrutieren musste. Diesmal aber war es so: Jochen und Gerd fehlten aus familiären Gründen, zu allem Überfluss meldete sich unser Spitzenbrett Ortwin krank. So „verpflichteten“ wir zuerst Roland, und auch Gerald war bereit, als Spieler und Fahrer einzuspringen (O-Ton: „Ihr braucht mich ja nur, weil ich mich in der Gegend auskenne – wo doch dort die Parkplätze knapp sind“).

Jedenfalls führte er uns zielstrebig zum KKS-Spiellokal, und Parkplätze fanden wir auch. Recht früh bot Werner Baumgarten an Brett 2 seinem Gegner remis an, was dieser erfreut annahm. „Hätte ich gewusst, dass mein Kontrahent auch Ersatz mit recht niedriger DWZ war, dann hätte ich ihn noch länger „befragt““, so Werner. Vielversprechend sah es an Brett 4 bei Werner Friedrich aus. Er gewann einen Bauer, tauschte danach fleißig Figuren, wonach jeder nur noch Turm und Dame besaß. Aber dann ließ Werner es zu, dass sein Gegner Dame und Turm auf der siebten Reihe platzieren konnte und unabwendbar Matt drohte. Schade, da war mindestens ein Remis drin. Auch bei Roland an Brett 5 spekulierten wir auf einen Sieg. Doch in einer unübersichtlichen Stellung unterlief ihm Fehler, er holte zwar die gegnerische Dame, wurde leider aber matt. Als nächstes musste Werner Rost an Brett 4 die Waffen strecken, bereits in der Benoni-Eröffnung hatte er seine Stellung ungünstig aufgebaut, wonach sein Gegner permanent Druck auf- und ausbaute. Damit war der Mannschaftskampf schon verloren. Das Gesamtergebnis gestaltete Klaus erträglicher. Beflügelt durch sein Amt als Mannschaftsführer und erstmals in dieser Saison am Spitzenbrett baute er seine Stellung geduldig aus und fuhr als einziger einen vollen Punkt ein. Bleibt Gerald an Brett 6. Eigentlich hatte sein jugendlicher Gegner meist die Initiative, aber Gerald schockierte diesen sichtlich mit plötzlichen Mattdrohungen auf der Grundreihe. Das konnte dieser aber abwehren und man einigte sich – auch angesichts des verlorenen Mannschaftskampfes – auf Remis.

Diese Niederlage konnte uns aber nicht verdrießen, wir gönnten uns noch einen Kaffee mit Kuchen und trauerten dabei alten Zeiten nach, als wir noch vernünftig Schach spielen konnten …

Klaus Jödden, Werner Baumgarten, Werner Rost, Werner Friedrich, Roland Heirich, Gerald Kirste.

1.2.2026, Werner Rost