Erfolgreicher Saisonstart für die III. Mannschaft

Heute kam die III. Mannschaft im Auswärtsspiel bei den SF Köln-Mülheim zu einem deutlichen 5,5:2,5-Erfolg.

Die "Dritte" musste 2 Spieler aus der "Stammacht" ersetzen. So spielten für Holger Lutzka und Thorsten Wagner Thorben Fritsch und Nadine Schwahn.

 

Mit guter Stimmung ging es dann ins Spiellokal. Als wir dann sahen, dass die Mülheimer auch nicht in Bestbesetzung antreten konnten, rechneten wir uns schon die ein oder andere Chance auf einen Sieg aus. Mülheim IV musste auf Gottfried Döllert und Oliver Bill verzichten. Als Ersatz agierten Dieter Kels und Eduard Timofeev.

 

Nach gut 90 Minuten einigten sich Stefan Weiher und Kay Grothues-Lay in relativ ereignisarmen Partien mit ihren Gegnern auf eine Punkteteilung. Da dies an den Brettern 6 und 2 passierte, hatten wir damit schon zweimal den Mülheimer Aufschlag entschärft. Jan-Lukas Mevis (Brett 5) hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Figur für Angriff auf den gegnerischen König geopfert und dieser war nur unter Rückgabe von reichlich Material abzuwehren. Jan-Lukas vollstreckte dann sicher.

 

In der Folge konnten Julian Spradley am Spitzenbrett und Henrik Fritsch (Brett 4) ihre Partien gewinnen sowie Andreas Schnitzler den Punkt mit seinem Gegner teilen. Wer jetzt mitgezählt hat, weiß, dass damit 4,5 Punkte auf Erftstädter Seite verbucht wurden. Somit kam es auch nicht mehr darauf an, dass Thorben Fritsch (Brett 7) seinem Gegner gratulieren musste.

 

Die längste Partie des Tages spielte Nadine. Mit reichlich luftigem König aber einer Leichtfigur mehr kam Nadine aus der Eröffnung. Diesen Vorteil musste sie im Spielverlauf wieder abgeben und landete in einem Endspiel mit Türmen, ungleichfarbigen Läufern und a- und h-Bauern auf Nadines Seite sowie f-, g- und h-Bauern auf des Gegners Seite. Im besten Fall sollte also eigentlich noch ein halber Punkt auf unserem Konto landen. Dass es dann doch etwas mehr wurde, lag daran, dass Nadines Gegner einen Bauern schlug, der vom "entfernten Läufer" gedeckt war. Mit einem Turm mehr gegen 2 Bauern ließ Nadine sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und verwertete ihren Vorteil sicher.

 

 

Die Einzelergebnisse im Überblick:

SF Koeln-Muelheim IV (1668) 2.5 : 5.5 (1636) SV Erftstadt III
Wulff,Gregor (1852) 0 : 1 (1768) Spradley,Julian
Dahl,Rolf (1763) ½ : ½ (1781) Grothues-Lay,Kay
Paduch,Daniel (1704) ½ : ½ (1736) Schnitzler,Andreas
Paduch,Dietmar (1696) 0 : 1 (1643) Fritsch,Henrik
Hirche,Helmut (1717) 0 : 1 (1589) Mevis,Jan-Lukas
Asselborn,Günter (1635) ½ : ½ (1594) Weiher,Stefan
Kels,Dieter (1472) 1 : 0 (1538) Fritsch,Thorben
Timofejev,Eduard (1502) 0 : 1 (1436) Schwahn,Nadine

 

Mit diesem geglückten Saisonstart gegen die von der DWZ her leicht favorisierten Mülheimer setzte die Mannschaft ein deutliches Zeichen. Mit bereits 2 Punkten auf dem Konto erwarten wir am 31.10. den Aufsteiger SpVg Kalk/Deutz II zum ersten Heimspiel der Saison. Die Kalker sollte bei bester Aufstellung zumindest der DWZ nach ein ähnliches Kaliber wie die Mülheimer sein. Wir dürfen bei ähnlicher Aufstellung Hoffnung auf zwei weitere Mannschaftspunkte haben.

3. Mannschaft Saison 2010/2011

Saison 2010/2011 (Bezirksklasse Ost)

Vorbericht zur Saison 2010/11

 

Fast unverändert tritt SVE III in der kommenden Saison an – lediglich die Brettreihenfolge hat sich ein wenig geändert.

 

Julian Spradley (DWZ 1767) übernimmt von mir das Spitzenbrett und somit spiele ich (1781) an Brett 2. Holger Lutzka (1837) besetzt das dritte Brett. Mehr Einsätze als in der vergangenen Saison wird Andreas Schnitzler (1736) haben. Thorsten Wagner (1779) verstärkt uns an Brett 5. Das Amt des Mannschaftsführers liegt wiederum bei Henrik Fritsch (1643) in den gewohnt guten Händen. Jan-Lukas Mevis (1589) ist an Position 7 gemeldet. Die „ersten 8“ beschließt Stefan Weiher (1594). Der Durchschnitt der ersten 8 beträgt etwa 1716. Die wichtigen und schon häufig im Fußball erwähnten Ergänzungsspieler fangen an Brett 9 mit Cornelia Welte (1695) an. Thorben Fritsch (1538) besetzt Brett 10, während Roman Feldhoff (1492) ein Brett dahinter gemeldet ist. Anni Schütten (1525) ist das zweite von den vier weiblichen Teammitgliedern und leitet die Geschicke an Brett 12. Christian Dreser (1464) wird an Brett 13 von zwei Frauen eingeschlossen, da Nadine Schwahn (1436) an 14. Stelle gemeldet ist. Den Abschluss des Teams an Brett 15 bildet mit Dörte Greve (1274) die vierte Spielerin. Der Teamdurchschnitt liegt bei 1610.

 

Mit dieser jungen und aufstrebenden Mannschaft ist wahrscheinlich wieder ein Mittelfeldplatz drin – mit etwas Glück eventuell auch mehr. Allerdings scheinen mir mindestens zwei bis drei Mannschaften deutlich stärker zu sein, so dass wir wohl nicht um den Aufstieg mitspielen werden.

 

1. Spieltag am 12.09.10: SF Köln-Mülheim IV – SVE III

In der vergangenen Saison haben wir uns in Mülheim eine herbe Klatsche eingefangen. Die Mülheimer sind inzwischen aber in ein anderes Spiellokal gezogen. Ein gutes Omen für uns? Es kann ja fast nur besser werden. ;-)

 

2. Spieltag am 31.10.10: SVE III – SpVg Kalk/Deutz II

Unser erstes Heimspiel bringt uns den ersten Aufsteiger und wir sollten leicht favorisiert in diesen Kampf gehen. Hoffentlich sind uns die Halloween-Geister an diesem Tag freundlich gesonnen.

 

3. Spieltag am 05.12.10: Brühler SK VI – SVE III

Ein Auswärtsspiel, welches in dieser Gruppe beinahe wie ein Heimspiel ist. Hier sollten wir doch etwas Zählbares mit nach Hause nehmen können.

 

4. Spieltag am 09.01.11: SVE III – ISV Eikamp II

Zweites Heimspiel, zweiter – und damit letzter – Aufsteiger im Pfarrheim. Wenn die Saison gut beginnt, können wir hier schon einen großen Schritt in Richtung Sicherung des Klassenerhalts machen. Nebenbei gesagt, werden hier wahrscheinlich der aktuelle und ehemalige Vorsitzende des KSV involviert sein.

 

5. Spieltag am 30.01.11: BSF III – SVE III

Diese Mannschaft wird wahrscheinlich zum Großteil aus den ehemaligen SF Rösrath bestehen und diese ist aus der Bezirksliga abgestiegen. Wenn wir unsere besten Spieler ans Brett bringen, kann auch hier ein Punkt drin sein.

 

6. Spieltag am 27.02.11: SVE III – TS Bergisch Gladbach

In der letzten Saison mussten wir eine Heimschlappe gegen die Mannschaft aus dem Bergischen hinnehmen.

 

7. Spieltag am 20.03.11: SC Schachuzipus – SVE III

Vergangene Saison konnten wir die Reserve schlagen. Diese Saison sollte das am gleichen Ort nicht ganz so leicht fallen.

 

8. Spieltag am 01.05.11: SVE III – BSG Rheinpark II

Am Tag der Arbeit, der in diesem Jahr leider auf einen Sonntag fällt, besuchen uns die Schachfreunde der BSG Rheinpark. Vergangene Saison konnten wir mit viel Glück einen knappen Sieg davontragen. Diesmal wird das wohl nicht so einfach.

 

9. Spieltag am 22.05.11: Poller SE I – SVE III

Mit 5-3 schlugen wir die Poller am Brett – am grünen Tisch sogar 8-0. Wir sollten eigentlich leicht favorisiert in diesen Kampf gehen und hoffentlich schon vorher die nötigen Punkte zum Klassenerhalt erbeutet haben.

 

Also … am 12. September geht es los und ich freu mich drauf.

 

Kay Grothues-Lay

3. Mannschaft Saison 2009/2010

Saison 2009/2010 (Bezirksklasse Ost)

Abschlusstabelle

Platz Verein 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Mann.-
Punkte
Brett-
punkte
1. KSK Lasker Köln III X 5.5 5.0 5.5 6.0 5.5 4.5 6.5 8.0 5.5 18 : 0 52.0 : 20.0
2. SF Ford Köln III 2.5 X 5.5 5.5 3.0 5.0 5.0 4.0 6.5 7.0 13 : 5 44.0 : 28.0
3. BSG Rheinpark II 3.0 2.5 X 6.0 3.0 4.0 5.0 5.0 4.5 6.0 11 : 7 39.0 : 33.0
4. Bergisch Gladbach I 2.5 2.5 2.0 X 5.0 5.0 5.0 4.0 4.5 6.5 11 : 7 37.0 : 35.0
5. SV Erftstadt III 2.0 5.0 5.0 3.0 X 2.5 3.5 8.0 6.0 5.0 10 : 8 40.0 : 32.0
6. SF Köln-Mülheim V 2.5 3.0 4.0 3.0 5.5 X 5.0 6.0 4.0 5.0 10 : 8 38.0 : 34.0
7. Bergische SF III 3.5 3.0 3.0 3.0 4.5 3.0 X 5.0 5.0 6.0 8 : 10 36.0 : 36.0
8. Poller SE I 1.5 4.0 3.0 4.0 0.0 2.0 3.0 X 6.0 7.0 6 : 12 30.5 : 41.5
9. SG Porz V 0.0 1.5 3.5 3.5 2.0 4.0 3.0 2.0 X 4.0 3 : 15 23.5 : 47.5
10. SC Schachuzipus II 2.5 1.0 2.0 1.5 3.0 3.0 2.0 1.0 3.0 X 0 : 18 19.0 : 52.0




3. Spieltag: Glücklicher Sieg gegen BSG Rheinpark

Am heutigen Sonntag konnte sich die III. Mannschaft im vorgezogenen Mannschaftskampf der Bezirksklasse Ost glücklich mit 5-3 gegen die BSG Rheinpark durchsetzen.
Da es in diesem Kampf schon fast um die Vorentscheidung im Kampf gegen den Abstieg ging, bot Mannschaftsführer Henrik Fritsch eine Truppe auf, die vom DWZ-Schnitt her auf Augenhöhe mit dem Gegner ins Gefecht ziehen konnte.

Als Erster konnte Julian Spradley am dritten Brett seine Partie beenden. Nachdem im Mittelspiel viele Figuren getauscht wurden, landete die Partie in einem Endspiel mit jeweils Dame und Turm sowie 6 Bauern. Hier wurde dann die Friedenspfeife geraucht. Spielstand: 0,5 - 0,5

Die Führung für den SVE konnte dann Lukas Mevis (Brett 7) erringen. Auf Grund einer Fesselung konnte er seinem Gegner eine Figur abringen und somit die Partie für sich entscheiden. Spielstand: 1,5 - 0,5

Fast zeitgleich beendeten Roman Feldhoff (Brett 6) und Kay Grothues-Lay am Spitzenbrett ihre Partien. Während Roman überzeugend gewinnen konnte, errang der Berichterstatter eine glückliche Punkteteilung. Ebenfalls einen halben Punkt konnte Stefan Weiher (Brett 5) kurz darauf beisteuern.  Spielstand 3,5 - 1,5

Jetzt fehlte noch "nur" noch ein Punkt zum Mannschaftserfolg, wo dieser zu diesem Zeitpunkt herkommen sollte, war der Mannschaft und den Kiebitzen allerdings schleierhaft.  Henrik Fritsch am vierten Brett wickelte falsch ab und landete somit in einer fast ausweglosen Stellung. Annalisa Schütten (Brett 8) hatte schon in der Eröffnung einen Bauern eingestellt und stand unter ziemlichen Druck. Holger Lutzka (Brett 2) hatte zwar eine Figur weniger aber noch einige Schummelchancen.

Zwar musste Anni ihrer schlechten Zeiteinteilung und der schlechten Stellung Tribut zollen und dem Gegner gratulieren, Henrik und Holger hingegen waren heute jedoch mit Caissa im Bunde. Holger fand eine Abwicklung in der er Dauerschach geben konnte. Hätte sein Widersacher die das Dauerschach abwenden wollen, hätte er die Dame für einen Turm geben müssen. Hier wählte sein Gegner dann den sicheren halben Punkt.

Henrik hingegen konnte auf Grund der sehr freundlichen Mithilfe - in Form eines Figureneinstellers - seines Widersachers seine Partie sogar noch siegreich gestalten. Auch hier bewahrheitete sich einmal wieder die alte Schachweisheit: "Der vorletzte Fehler gewinnt."

Endstand: 5-3

Fazit:
Besonders hervorzuheben ist, dass gerade zwei Jugendliche (Lukas und Roman) überzeugende Siege zum Mannschaftserfolg beigesteuert haben.
Mit diesem Erfolg haben wir zwei ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg geholt. Hinzu kommt, dass BSG Rheinpark II sollten sie weiterhin mit einer ähnlichen Mannschaft spielen, ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt sein wird.
Für die "Dritte" ist hiermit das Schachjahr 2009 beendet. Das neue Jahr beginnt für uns mit zwei scheinbar kaum zu bewältigenden Aufgaben. Anfang Januar haben wir die III. Mannschaft der SF Ford zu Gast, die neben Lasker III einer der großen Aufstiegsfavoriten ist. Anfang Februar wird es dann gegen Mülheim V auf der anderen Rheinseite noch einmal ganz schwer. Die Runden 6 bis 9 – in denen es gegen Gegner geht, gegen die wir gute Chancen auf den ein oder anderen Punktgewinn haben sollten - entscheiden dann über den Verbleib in der Bezirksklasse.

Kay Grothues-Lay


2. Runde - Zwei gegen einen ist unfair

Ohne große Hoffnungen fuhren wir heute zum Mannschaftskampf gegen Lasker III, da Lasker der große Favorit in der Bezirksklasse Ost ist. Wir rechneten ja schon mit einer Übermacht, aber dass Lasker gleich (fast) alles gegen uns auffährt, was möglich ist, damit haben wir dann doch nicht gerechnet.
Nach dem schon fast üblichen Chaos bei der Mannschaftsaufstellung - Julian sagte erst am Samstag ab – konnte unser Mannschaftsführer, der übrigens für die I. Mannschaft in Mülheim spielte, doch noch acht Spieler aufbieten. Gerald Kirste erklärte sich spontan bereit, in diesem aussichtslosen Unterfangen mitzuwirken. Gerald sei an dieser Stelle für seinen Einsatz gedankt.

Kurz vor 11 Uhr trafen wir dann nach aufwendiger Parkplatzsuche am Spiellokal ein. Der Gegner wartete vollzählig schon auf uns. Nach kurzer Begrüßung begann der Kampf David gegen Goliath.
An allen Brettern standen wir zumindest nach der Eröffnung ausgeglichen. Nach etwa einer Stunde unterbreitete ich am Spitzenbrett meinem Gegner Ernst Brilliantov (DWZ 1957) nach einigen Abtäuschen ein Remisangebot, welches sofort angenommen wurde.
Spielstand: 0,5-0,5

In den nächsten gut zwei Stunden entwickelte sich der Mannschaftskampf eigentlich ziemlich prächtig für uns – naja, soweit man (halbwegs) ausgeglichene Stellungen als prächtig bezeichnen kann.
Als nächster konnte Thorben Fritsch am dritten Brett seinen Gegner Ralf Janssen (DWZ 1926) in eine Remisschaukel zwingen und somit einen weiteren halben Punkt ergattern. Die restlichen Partien standen immer noch in der Remisbreite.
Spielstand: 1-1

Leider vergaloppierte sich am vierten Brett einer von Ansgar Kirstes Springern, den er dann für 2 Bauern opferte. Er hoffte noch einen dritten erobern zu können, allerdings wehrte sein Widersacher Daniel D’Abramo (DWZ 1856) sich erfolgreich und konnte in der Folge seinen Vorteil ausbauen. Ansgar wehrte sich nach Kräften, musste aber die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen.
Spielstand: 1-2

Unserer (Ersatz-)MF Stefan Weiher hatte heute das „Glück“ am zweiten Brett gegen Sebastian Eidt (DWZ 2208) antreten zu müssen. Nach 1. b3 von seinem Gegner stellte sich Stefan ganz brauchbar auf und konnte die Partie lange im Gleichgewicht halten. Einige Ungenauigkeiten brachten seinem Gegner einen Stellungsvorteil. Stefan verteidigte sich aber aktiv und konnte das Gleichgewicht noch halbwegs halten. Bis zu dem Punkt als er kurz vor der Zeitkontrolle als Antwort auf einen Angriff auf seinen Turm, den Turm des Gegner angriff, dieser aber durch eine Läuferzug gedeckt werden konnte, der gleichzeitig die Dame angriff. Die Dame konnte jedoch leider nicht auf ein Feld ziehen, welches den eigenen Turm deckte. Somit ging ein Turm und damit auch die Partie verloren.
Spielstand: 1-3

Inzwischen musste auch Jan-Lukas Mevis (Brett 6) sich gegen die aktiven Figuren von Reinhard Schmerwitz (DWZ 1838) zur Wehr setzen. Leider verrechnete sich Jan-Lukas und musste einen gegnerischen Freibauern zulassen. Kurz nach der Zeitkontrolle stellte er dann auch noch eine Leichtfigur ein und gab sofort auf.
Spielstand: 1-4

An Brett 5 spielte Roman Feldhoff, der sich mit Hans-Gerd Pauly (DWZ 1839) auseinandersetzen durfte. Roman kam zunächst recht gut aus der Eröffnung, musste allerdings mit einem passiven Springer leben. In der Folge öffnete sich die Stellung und H-G. Pauly konnte die Aktivität seiner Figuren für einen entscheidenden Angriff nutzen.
Spielstand: 1-5

Unser Ersatzmann Gerald Kirste spielte an Brett 8 eine gute Partie, welche bis kurz vor Ende relativ einfach remis zu halten war. Leider griff Gerald fehl und so kam der gegnerische Mannschaftsführer Armin Dziomba (DWZ 1547) in entscheidenden Vorteil und konnte Gerald noch den sicher geglaubten halben Punkt entwenden.
Spielstand: 1-6

Einziger wirklicher Lichtblick des Tages war Nadine Schwahn (Brett 7). Diese konnte davon profitieren, dass Manfred Hecht (DWZ 1708) kräftig mithalf und einen Freibauern zuließ, der nur unter Aufgabe eines Turmes aufzuhalten war. Im Endspiel K+T+ 3 Bauern gegen K + 6 Bauern setzte sich Nadine dann aber sicher durch. Bei Nadine könnte man auch sagen, dass sie endlich mal auf ihre Stimme gehört hat.
Endstand: 2-6

Fazit:
Das deutliche 2-6 spiegelt nicht ganz den Spielverlauf wider. Wir hatten gegen den übermächtigen Gegner – DWZ-Schnitt 1860 und damit genau 370 Punkte mehr als wir - durchaus gute Chancen ein 3-5 oder wenigstens 2,5-5,5 zu holen. Dass die noch laufenden Partien um die Zeitkontrolle herum in den meisten Fällen zu Gunsten von Lasker kippten, ist etwas unglücklich. Über weite Strecken konnten wir jedoch durchaus gut mithalten. Leider setzte sich wieder einmal in der Mehrzahl der Partien die größere Erfahrung unserer Gegner durch. Mit unserer noch ziemlich jungen Mannschaft haben wir jedoch noch viel Potential. Die Erfahrungen, die wir in diesem Mannschaftskampf wieder gesammelt haben, führen die Mannschaft wieder einen Schritt weiter.

Kay Grothues-Lay


 

1. Runde - III. Mannschaft verliert gegen BSF III

Der Saisonauftakt in der Bezirksklasse Ost stand irgendwie unter keinem guten Stern. Zunächst konnte Mannschaftsführer Henrik Fritsch eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen. Allerdings bekam er am Samstag zwei kurzfristige Absagen, da ein Spieler wegen eines Trauerfalls in der Familie und ein weiterer wegen eines dringenden Termins verhindert waren. Immerhin gelang es Henrik noch 2 Ersatzspielerinnen kurzfristig zu engagieren.

Unser Gast aus Bergisch Gladbach trat auch mit mehrfachem Ersatz an, so dass es noch ärgerlicher war, dass wir eine solche Schwächung verkraften mussten.

Zum Spielverlauf:
Als Erster beendete Thorben Fritsch nach etwa 1¼ Stunden seine relativ ereignisarme Partie an Brett vier mit einer Punkteteilung. In der Folge entwickelten sich die restlichen Partien mal mehr oder weniger günstig für uns.
Während unsere Damenriege ( Annalisa Schütten, Nadine Schwahn und Dörte Greve) an den Brettern sechs bis acht mit scheinbar ausgeglichenen bis leicht schlechteren Stellungen ins Mittelspiel kamen, entwickelten sich die oberen Bretter halbwegs günstig für uns. Stefan Weiher (Brett 3) verpasste eine gute Gelegenheit in Vorteil zu kommen. Und wie man es kennt: Erst verpasst man die Chance und dann übersieht man etwas … dieses Mal in Form einer Springergabel, die Stefan eine Qualität kostete. Immerhin konnte Stefan das Läuferpaar als leichte Kompensation vorweisen.

Dass sich der Mannschaftskampf in die falsche Richtung entwickelte, konnte man auch daran sehen, dass Dörte einen Bauern weniger als ihr Gegner auf dem Brett hatte und Nadine Schwahn eine etwas gedrückte Stellung verwalten musste.

Den einzigen vollen Punkt an diesem Tag konnte der Berichterstatter am Spitzenbrett erringen. Nach ungenauer Eröffnungsbehandlung seitens seines Gegners konnte er schnell mit Schwarz ausgleichen und das Heft in die Hand nehmen. Langsam aber sicher verbesserte er seine Stellung und stelle nach gut 2 Stunden die Partie entscheidende  Falle. Ein vermeintlicher Qualitätsgewinn verführte seinen Gegner dazu eine Springergabel auf König und Dame zu geben. Das folgende Turmopfer sollte dann wenige Züge später mit Zinsen (in Form von 2 Mehrbauern) seine Berechtigung finden. Wenige Züge später war die Partie zu Gunsten von SVE III entschieden.

Die Punkteteilung an Brett 5 von Ansgar Kirste im Mittelspiel brachte uns also die 2:1-Führung. Weitere Punkteteilungen von Nadine Schwahn (Brett 7), die in nun ausgeglichener Stellung ein Remisangebot erhielt, und Stefan Weiher, der die Qualität zurückerobern konnte führten zur 3:2-Führung und erste Hoffungen auf einen Punktgewinn keimten auf.

Allerdings mussten Dörte ein Bauernendspiel mit Minusbauern und Henrik an Brett 2 eine Stellung mit einer Qualität weniger noch in den Remishafen schaukeln. Die Stellung von Annalisa schien ausgeglichen zu sein.

Leider übersah Dörte die Remisvariante und musste sich geschlagen geben. Ebenso unglücklich musste sich Annalisa dann geschlagen geben, da sie sich erst verrechnete und in nun schlechterer aber noch haltbarer Stellung in den Faden verlor.

Nun hätte Henrik seine festungsartige Stellung wohl überreizen müssen, um noch auf Gewinn spielen können und nahm daher das Remisangebot seines Gegners an, welches für uns den 3,4:4,5-Verlust des Mannschaftskampfes besiegelte.

Insgesamt gesehen muss man feststellen, dass  bei diesem Spielverlauf ein Punktgewinn mehr als glücklich gewesen wäre, da unser Gast aus dem Bergischen die Mehrzahl der Partien bestimmte. Wenn man außerdem die für uns glücklichen Punkteteilungen an Brett 2 und 3 noch sieht, bleibt uns nur anzuerkennen, dass unsere Gegner an diesem Tag insgesamt einfach besser waren, und diesen zum doppelten Punktgewinn zu gratulieren.

Abschließend ist zu sagen, dass wir durchaus auf Augenhöhe gekämpft haben, aber einige technische Fertigkeiten noch nicht so ausgeprägt sind, um leicht schlechtere Stellungen sicher in den Remishafen zu schaukeln, aber wir arbeiten daran.

Der nächste Mannschaftskampf der III. findet am 25.10. beim hohen Aufstiegsfavoriten KSK Lasker statt, und ein Punktgewinn ist dabei kaum zu bewerkstelligen. Packen wir es also an und verkaufen unsere Haut so teuer wie möglich!

Kay Grothues-Lay