SVE2-Dormagen3

Sieg mit Hindernissen


Winterzeit, Erkältungszeit. Andreas [Schnitzler] fiel leider erkältungsbedingt aus, aber Soufian konnte einspringen. So konnten wir vollzählig gegen Dormagen 3 antreten. Nicht so wie im Parallelkampf Brauweiler, die mit zwei Spielern weniger gegen Dormagen 2 antraten.

Unser Gegner trat als Tabellenletzter an und dies zeigte sich auch im aktuellen Mannschaftskampf. So legte Thorsten W's Gegner mit Weiß die Eröffnung direkt remisig an und fast alle anderen standen nach der Eröffnung bereits besser bzw. auf Gewinn. So hatte Rasmus bereits in der Eröffnung eine Figur gewonnen. Nur Thorsten M. spielte seine Eröffnung ungenau und kam mit einem Doppelbauern in strukturellen Nachteil. Er wickelte daraufhin in ein verlorenes Bauernendspiel ab, das sein Gegner aber mit völlig falschem Plan in ein Remis laufen ließ (2-2). Ralph startete derweil einen starken Königsangriff, doch leider gingen seiner Dame die Felder aus und er musste die Partie verloren geben (3-5). Nach vielen weiteren taktischen Verquickungen wickelte Rasmus in ein gewonnenes Endspiel mit Qualität und Mehrbauern ab. Sein Gegner verpasste den richtigen Zeitpunkt zur Aufgabe und ließ sich Matt setzen (6-6). Thorsten W. konnte aus seiner Stellung nicht mehr als ein Remis rausholen (8-8). Martin startete derweil einen Angriff auf den König, der durch freundliche Unterstützung des Gegners sehr gefährlich wurde. Soufian entschied sich für einen Zentrumsvorteil, der langfristig für einen soliden Mehrbauern geführt hätte. Dagegen hatte sein Gegner etwas und versuchte durch taktisch wildes Spiel eine unklare Stellung zu erzeugen. Damit war er aber überfordert, so dass seine Stellung völlig zusammenbrach und Soufian sicher gewann (11-9). Ein Mannschaftsremis hatten wir also bereits sicher und Martins Stellung war klar gewonnen. Sein Gegner musste die Dame gegen einen Turm geben um das Matt zu verhindern und gab danach auf (14-10). [Anmerkung der Redaktion: Bei der späteren Analyse zuhause fiel mir alles aus dem Gesicht, da ich mitten in meinen Angriff doch glatt einen ganzen Turm eingestellt hatte, was weder ich noch mein Gegner in der Partie gesehen hatten.] So haben wir souverän aber doch mit einem Haufen Glück den Mannschaftskampf gewonnen.

Martin Blasche, Thorsten Wagner, Ralph Danha, Thorsten Müller, Rasmus Müller, Soufian Zarhloul