5. Mannschaft gewinnt gegen Satranc

Erftstadt 5 gewinnt gegen Satranc 2000-3 mit 4,5, zu 1,5

 

Die Spielstätte Pfarrheim St.Kilian war voll, denn es spielten die 1., 4. und 5. Mannschaft von Erftstadt jeweils in einem Heimspiel. Das bedeutete 20 Bretter in 2 Räumen, wobei unsere 5. Mannschaft im Materialraum doch recht beengt spielte. Vor der Freigabe der Bretter wurde vom Wettkampfleiter (WKL) der gegnerischen Mannschaft noch auf die Aussschaltung aller Handys hingewiesen.

Bernd, des Handygebrauchs ziemlich unkundig, schaltetete sein Handy an, um durch anschließendes Ausstellen sicherzugehen. Doch der WKL beanstandete dies sofort, da der Beginntermin der Begegnung, 11 Uhr, bereits verstrichen war. Er setzte diesen Sieganspruch doch nicht durch. Weil ihm wie uns auch das Schachspielen mehr am Herzen lag als die Durchsetzung von Rechtspositionen, konnten wir dennoch normal unsere Partien austragen.

 

Wir mussten leider auf die Besetzung unseres 1. Bretts verzichten, da unser Spieler leider nicht zur Verfügung stand; also 1:0 für Satranc. An Brett 2 führten die Gegner einen eingefleischten Spanier ins Feld, mit dem unsere Nr 2, Gerd, sich zu Anfang lautstark über Spanien und dessen Urlaubsorte und Weine austauschte. Ansonsten setzte der Gegner, was auch unserer Philosophie entspricht, an Brett 5 und 6 sehr junge Spieler ein, um ihnen Erfahrung im Mannschaftskamf zu geben.

Wir setzten mit Gerd, Günther, Michael und Bernd erfahrene und an Brett 6 unseren spielstarken Newcomer Christian ein. Doch nun zum Partienverlauf:

Bernd schob seinen 9-jährigen Gegner der ihm etwas leid tat, ziemlich zusammen, bis der mt erheblichem Materialnachteil nach ca. 1 Stunde aufgab. Bald danach hatte unser neuer guter Mannschaftskämpfer Christian seinen auch sehr jungen Gegner vor dem Matt, sodass dieser aufgab.

2 : 1 für Erftstadt! Gerd und Michael konnten jeweils einen Figurenvorteil erreichen und letzendlich ihre Partien zum Sieg führen. Unser Mannschaftsführer Günther hatte wahrscheinlch den schwierigsten Gegner, einen emporstrebenden, ehrgeizigen älteren Jugendspieler erwischt. Das schlug sich in der Stellung, die recht ausgeglichen war, und dem Ergebnis Remis nieder. Somit freute sich unsere Mannschaft über den doch recht hohen Sieg und den inzwischen erkämpften 5. Platz nach einem anfänglichen 0:6 in der ersten Begegnung.

Wir sehen der letzten.Begegnung in Köln-Mülheim mit sehr positiver Erwartung entgegen. Voraussetzung ist natürlich die Teilnahme aller Leistungsträger der Mannschaft. Leider hat der Mannschaftsführer sich für diese Begegnung schon nach Spanien abgemeldet.

5. Mannschaft gewinnt glorreich

Alle angetretenen Spieler holen einen Punkt!

Leider konnten wir trotz redlicher Bemühungen unseres Mannschaftsführers keine vollständige 6-köpfige Mannschaft aufbieten. In diesem Zusammenhang würde er sich sicher freuen, wenn auf seine Anfrage-Mail zur Einsatzmöglichkeit unserer Mannschaftsmitglieder eine Antwort an ihn (positiv oder negativ) erfolgen würde. Das würde ihm die Vorbereitung des jeweiligen Spieltages einigermassen erleichtern!

Doch nun zum heutigen Mannschaftskampf:

Wir traten mit 4 Oldies und einer jungen, dynamischen Schachhoffnung an, mussten aber leider unser 1. Brett wegen Erkrankung eines Spielers freilassen. Unser Gegner Brühl 9 hatte zwar auch Schwierigkeiten mit der Aufstellung, konnte aber kurz vor Spielbeginn die Mannschaft auf 6 Personen komplettieren. Somit verloren wir einen Punkt kampflos am 1. Brett. Doch nun geht's los. Nach wenigen Zügen in der Eröffnung gewinnt Günther an Brett 3 einen Springer, behält diesen Vorsprung bis zum Partieende. Der Grippe-geschwächte Gegner gibt schließlich nach zweieinhalb Stunden auf. Gerd an Brett 2 spielt wie gewohnt eine recht komplizierte Eröffnung, hält das Brett recht lange mit allen Figuren besetzt, doch letztendlich setzte sich die Genauigkeit seines Spiels durch und der Gegner musste sich, vielleicht eine halbe Stunde zu spät, nach drei Stunden geschlagen geben. Doch vorher gab es auch vieles Erfreuliches zu melden. Werner am Brett 5 spielte eine kompakte Partie und schnürte seinen Kontrahenten schliesslich so ein, dass dieser nach ca. anderthalb Stunden  die Waffen streckte. Unser heutiges Küken Christian schnürte sein leicht älteres Gegenüber massiv so ein, dass dieser nach ca. eindreiviertel Stunden seine Niederlage einsah. Bernd, der den Gegner mit der höchsten DWZ aus dieser Mannschaft (1390 aus einem Turnier - letzte Vereinsmeisterschaft!) vor sich hatte, konnte mit Schwarz die Eröffnung auch recht positiv gestalten. Er entwickelte den weissen Läufer auf f5 mit starkem Druck auf das Feld c2 und fesselte mit dem schwarzen Läufer auf b4 den gegnerischen Springer. Den dadurch erzeugten Druck konnte er während der Partie aufrecht erhalten und hatte nach dem finalen Abtausch aller Offiziere 2 Bauern mehr und die bessere Bauernstellung. Als der Gegner einen Bauerndurchbruch nicht mehr verhindern konnte, legte er seinen König flach. Das war nach ca. eindreiviertel Stunden der Punkt zum 3:1 für uns. Mit diesem Sieg von 5 : 1 haben wir uns in der Tabelle vom 8. und letzten Platz vorgearbeitet auf Platz 6. Ausserdem sehe ich damit eine Egalisierung des Ergebnisses des 1. Spieltages gegen Lasker mit 0 : 6. Zu dem heutigen Sieg wesentlich beigetragen hat auch unser Mannschaftsführer, der uns mit der Aufstellungsmail bis in die Fingerspitzen motivierte, die dann unsere (genialen) Ideen auf das Brett umsetzten. Ich glaube, mit diesem Erfolg im Rücken können wir zuversichtlich in die beiden ausstehenden Begegnungen gegen Satranc und in Köln-Mülheim gehen.

V. Mannschaft verpasst 1. Punkt

Die 5. Mannschaft erreicht fast den ersten Mannschaftspunkt

 

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten (der Schlüssel zum Materialschrank war noch nicht da) konnte der Mannschaftskampf mit 20 Minuten Verspätung begonnen werden. Gegner war die 4. Mannschaft von KSK Dr. Lasker. Beide Mannschaften hatten Aufstellungsschwierigkeiten, sodass unser erstes Brett und das gegenerische 5. Brett jeweils ohne Gegner blieben. Am 6. Brett hatte Maximilian seinen ersten Mannschaftseinsatz. Er spielte auch erstmalig gegen einen Erwachsenen: Dieser Premierendruck belastete ihn so stark, dass er nach 30 Zügen und 42 Minuten mattgesetzt wurde. Äußerst positiv zu vermerken gibt es, dass der wegen fehlendem Gegner spielfreie Jan sich später mit Maximilian im Nebenraum hinsetzte und sagte: 'So, jetzt trainieren wir ein wenig.' und mit ihm eine 25-Minuten-Partie mit Erläuterungen spielte. An der eigentlichen Front einigte sich Gerd nach 55 Minuten und 18 Zügen auf Remis. Sein Gegner hatte die Figuren von Anfang an so zusammengeschoben, dass nichts Anderes mehr drin war. Nun blieben nur noch Werner und Bernd übrig. Bernd sah zwischenzeitlich recht gut aus, er hatte einen Turm gegen einen Springer gewonnen, ausserdem hatte er massive Mattdrohungen. Doch der exzellente Gegner verhinderte mit seinem zentral stehenden Springer und äußerst intelligenten Zügen das angestrebte Matt. Bernd wurde ungeduldig und musste bald selbst ein Matt verhindern. Im abschliessenden Bauernendspiel konnte Bernd noch ein Remis erreichen, indem alle noch auf dem Spielfeld vohandenen Bauern abgeräumt wurden. Das war nach 52 Zügen und ca. 3 Stunden.  Werners Partie war aus allgemeiner Sicht lange Remis, doch der Gegner wollte wohl das übrige Ergebnis abwarten, sodass er nach einigen Remisangeboten von Werner schliesslich nach über 50 Zügen und über dreieinhalb Stunden um 14:48 Uhr selbst Remis anbot. Damit war der Mannschaftskampf mit 2,5 : 3,5 beendet. Lobend ist noch Jan zu erwähnen, der, obwohl er kein Mannschaftsspiel absolvierte, bis zum Schluss blieb und alles bis zur letzten Figur mit aufräumte!